Informationssicherheitsmanagement & GRC
GRC steht für Governance, Risk und Compliance. Es ist ein ganzheitlicher Managementansatz, der hilft, Geschäftsziele effizient zu erreichen, Risiken zu minimieren und gesetzliche sowie interne Vorgaben einzuhalten.
Governance (Unternehmensführung): Die Unternehmensleitung gibt die strategischen Richtlinien, Ziele und Vorgaben für die Informationssicherheit vor. Das ISMS setzt diese Richtlinien in der Praxis um.
Risk (Risikomanagement): Die Identifikation und Steuerung von Gefahren. Im ISMS werden gezielt IT-Risiken bewertet und Schutzmaßnahmen (z. B. für Vertraulichkeit und Integrität) definiert. Diese fließen direkt in das unternehmensweite Risikomanagement von GRC ein.
Compliance (Regelkonformität): Dasdurch wird sichergestellt, dass rechtliche Vorgaben (wie NIS-2, DORA oder die DSGVO) sowie internationale Standards (wie ISO/IEC 27001) technisch und organisatorisch eingehalten und nachgewiesen werden.
Durch eine Gesamtbetrachtung dieser drei Bereiche werden die Entscheidungsfindung beschleunigt und die Transparenz für interne sowie externe Stakeholder (wie Investoren und Behörden) erhöht. Ein funktionierendes GRC-Framework schützt das Unternehmen vor kostspieligen Strafen, Reputationsverlusten und Sicherheitslücken.
Das Informationssicherheitsmanagement (ISM) und Business Continuty Management (BCM) sind wesentliche Elemente der übergeordneten GRC-Strategie und liefern konkrete Methoden, um die IT-Sicherheit zu steuern und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.
Während das Informationssicherheitsmanagement präventiv schützten soll (u. a. Datenverlust, Cyberangriffe), fängt das Business Continuty Management (BCM) den Ernstfall auf und stellt sicher, dass kritische Geschäftsprozesse bei Störungen weiterlaufen oder schnell wiederhergestellt werden. Diese beiden Systeme bilden zusammen die organisatorische Resilienz.



